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Beim Jagdreiten kommt kein Wild zu Schaden, denn die ursprüngliche Parforcejagd hinter der Hundemeute auf lebendes Wild ist in Deutschland seit 1934 verboten.

Vielerorts finden heute sogenannte Fuchsjagden ohne Hundemeute statt. Ein Reiter bekommt als „Fuchs“ einen Fuchsschwanz an die Schulter geheftet, und reitet den Feldern über eine festgelegte Jagdstrecke über Naturhindernisse voraus. Am Ende der Jagd versuchen die „Jäger“ dem Fuchs beim Fuchsschwanzgreifen, diesen von der Schulter zu reißen.

In der Regel findet Jagdreiten heute in der Regel in Form der Schleppjagd hinter der Hundemeute statt. Sie wird auch als „Rote Jagd“ bezeichnet, und folgt der Tradition der Parforcejagd am Nächsten. Die Hundemeute folgt einer künstlich gelegten Spur auf einer zuvor festgelegten Strecke über Naturhindernisse. Der Hundemeute wiederum folgen der Master und die Equipage sowie sodann die übrigen Reiter. Sowenig es sich um eine tatsächliche Jagd handelt, so fehlt bei der Schleppjagd auch jeglicher Wettkampfgedanke. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Erlebnis des Reitens hinter den Hounds, das Meistern der Naturhindernisse, das Genießen der jagdlichen Stimmung, sowie das Pflegen und Leben der Tradition.

Die Ursprünge der Schleppjagd hinter Hunden liegen in Großbritannien. Dementsprechend folgt der klassische Jagdanzug auch dem ursprünglichen englischen Vorbild. Der rote Jagdrock gehört für den Herren dazu, ist jedoch weder ein Muss, und wird laut der Vereinsregeln mancher Schleppjagdvereine auch nur dem verdienten Jagdreiter „verliehen“. Ansonsten wird im Jagdrock in schwarz oder gedeckten Farben geritten. Der klassische Jagdrock ist aus festem Wollstoff gefertigt, da Jagden hauptsächlich im Herbst und Winter stattfinden und diese einen wirksamen Kälteschutz bieten. Unter dem Jagdrock wird in der Regel eine Jagdweste getragen. Meets, die keine Jagd sind, wie beispielsweise eine Meutearbeit, werden in der Regeln in Tweed geritten.

Dazu kommt eine weiße, beigefarbene oder gelbe Reithose, ein Plastron, helle griffsichere Handschuhe sowie Jagdstiefel. Der klassische Jagdstiefel ist schwarz und verfügt über champagnerfarbene, rote oder braune Stulpen.

Hinzu kommt heute jedoch die unbedingt erforderliche Sicherheitsausrüstung. Zum einen in Form eines Reithelms, der den heutigen Sicherheitsstandards entspricht. Wurde traditionell mit Zylinder geritten, so hat an dieser Stelle die Tradition den Sicherheitsinteressen hintenanzustehen. Dringend empfohlen wird auch das Tragen einer Sicherheitsweste.

Grundsätzlich wird zwar häufig Wert auf möglichst klassische Jagdausrüstung und – abgesehen vom roten Rock – auf gedeckte Farben gelegt. Wer jedoch in das Jagdreitergeschehen einmal hineinschnuppern möchte, ist mit dem was er hat, beispielsweise mit heller Reithose, Turnierjacket in gedeckter Farbe, Reitstiefeln oder Chaps selbstverständlich genauso gut ausgerüstet.

Zubehör können natürlich auch Sporen oder kurze Springgerten oder Jagdstöcke sein, aber auch ein Flachmann oder spezielle Jagdflaschen mit Befestigungsmöglichkeit am Sattel. Für Piköre, also Mitglieder der Equipage, die an den Hunden reiten, gehören in der Regel auch Hetzpeitschen, Satteltaschen oder das Hunting Horn zur Ausrüstung.

Das Pferd braucht einen Sattel, der zum Springen geeignet ist und Gamaschen zum Schutz der Beine. Auch bei Gamaschen und Sattelunterlage wird in der Regel Wert auf gedeckte Farben gelegt. Vorderzeug und ggf. ein Halsriemen (auch in kombinierter Form erhältlich) sind empfehlenswert. Bei weichem Boden sollten Stollen in Kombination mit einem Stollenschutz verwendet werden.

Das Alles und noch viel mehr finden Sie bei uns in der Kategorie „Hunting“ in unserem Jagdreiten Shop.

Horrido Jo-Ho

 

Beim Jagdreiten kommt kein Wild zu Schaden, denn die ursprüngliche Parforcejagd hinter der Hundemeute auf lebendes Wild ist in Deutschland seit 1934 verboten. Vielerorts finden... mehr erfahren »
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Beim Jagdreiten kommt kein Wild zu Schaden, denn die ursprüngliche Parforcejagd hinter der Hundemeute auf lebendes Wild ist in Deutschland seit 1934 verboten.

Vielerorts finden heute sogenannte Fuchsjagden ohne Hundemeute statt. Ein Reiter bekommt als „Fuchs“ einen Fuchsschwanz an die Schulter geheftet, und reitet den Feldern über eine festgelegte Jagdstrecke über Naturhindernisse voraus. Am Ende der Jagd versuchen die „Jäger“ dem Fuchs beim Fuchsschwanzgreifen, diesen von der Schulter zu reißen.

In der Regel findet Jagdreiten heute in der Regel in Form der Schleppjagd hinter der Hundemeute statt. Sie wird auch als „Rote Jagd“ bezeichnet, und folgt der Tradition der Parforcejagd am Nächsten. Die Hundemeute folgt einer künstlich gelegten Spur auf einer zuvor festgelegten Strecke über Naturhindernisse. Der Hundemeute wiederum folgen der Master und die Equipage sowie sodann die übrigen Reiter. Sowenig es sich um eine tatsächliche Jagd handelt, so fehlt bei der Schleppjagd auch jeglicher Wettkampfgedanke. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Erlebnis des Reitens hinter den Hounds, das Meistern der Naturhindernisse, das Genießen der jagdlichen Stimmung, sowie das Pflegen und Leben der Tradition.

Die Ursprünge der Schleppjagd hinter Hunden liegen in Großbritannien. Dementsprechend folgt der klassische Jagdanzug auch dem ursprünglichen englischen Vorbild. Der rote Jagdrock gehört für den Herren dazu, ist jedoch weder ein Muss, und wird laut der Vereinsregeln mancher Schleppjagdvereine auch nur dem verdienten Jagdreiter „verliehen“. Ansonsten wird im Jagdrock in schwarz oder gedeckten Farben geritten. Der klassische Jagdrock ist aus festem Wollstoff gefertigt, da Jagden hauptsächlich im Herbst und Winter stattfinden und diese einen wirksamen Kälteschutz bieten. Unter dem Jagdrock wird in der Regel eine Jagdweste getragen. Meets, die keine Jagd sind, wie beispielsweise eine Meutearbeit, werden in der Regeln in Tweed geritten.

Dazu kommt eine weiße, beigefarbene oder gelbe Reithose, ein Plastron, helle griffsichere Handschuhe sowie Jagdstiefel. Der klassische Jagdstiefel ist schwarz und verfügt über champagnerfarbene, rote oder braune Stulpen.

Hinzu kommt heute jedoch die unbedingt erforderliche Sicherheitsausrüstung. Zum einen in Form eines Reithelms, der den heutigen Sicherheitsstandards entspricht. Wurde traditionell mit Zylinder geritten, so hat an dieser Stelle die Tradition den Sicherheitsinteressen hintenanzustehen. Dringend empfohlen wird auch das Tragen einer Sicherheitsweste.

Grundsätzlich wird zwar häufig Wert auf möglichst klassische Jagdausrüstung und – abgesehen vom roten Rock – auf gedeckte Farben gelegt. Wer jedoch in das Jagdreitergeschehen einmal hineinschnuppern möchte, ist mit dem was er hat, beispielsweise mit heller Reithose, Turnierjacket in gedeckter Farbe, Reitstiefeln oder Chaps selbstverständlich genauso gut ausgerüstet.

Zubehör können natürlich auch Sporen oder kurze Springgerten oder Jagdstöcke sein, aber auch ein Flachmann oder spezielle Jagdflaschen mit Befestigungsmöglichkeit am Sattel. Für Piköre, also Mitglieder der Equipage, die an den Hunden reiten, gehören in der Regel auch Hetzpeitschen, Satteltaschen oder das Hunting Horn zur Ausrüstung.

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Horrido Jo-Ho

 

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